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16.11.2021: Innovationspreis der Deutschen Mobilitätswirtschaft: MobiData BW erneut bei bundesweiter Auszeichnung erfolgreich

MobiData BW und ihre Betreibergesellschaft NVBW – Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH – sind am gestrigen Montag mit dem ersten Preis in der Kategorie „Projekte/Produkte“ beim „Innovationspreises der deutschen Mobilitätswirtschaft“ in der Frankfurter Paulskirche ausgezeichnet worden. Der Preis wird unter der Schirmherrschaft des geschäftsführenden Bundes­ministers für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer MdB vergeben.

Die zwölfköpfige Fachjury aus Verbands- und Wirtschaftsvertreterinnen und -vertretern würdigte insbesondere den innovativen Ansatz der Zusammenführung und Bereitstellung von mobilitätsrelevanten Daten als Grundlage einer flexiblen, nachhaltigen, vernetzten und umweltfreundlichen Mobilität - vor allem vor dem Hintergrund des Klimawandels.

Die ganze Pressemitteilung gibt es hier: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/mobidata-bw-erneut-bei-bundesweiter-auszeichnung-erfolgreich/

30.09.2021: MobiData BW wurde im Rahmen des 20. bundesweiten eGovernment-Wettbewerbes als „Bestes Digitalisierungsprojekt – Bund/ Länder/ Kommunen 2021“ ausgezeichnet

Die NVBW - Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH ist für die Konzeption und Umsetzung von MobiData BW im Rahmen des 20. bundesweiten eGovernment-Wettbewerbes als „Bestes Digitalisierungsprojekt – Bund/ Länder/ Kommunen 2021“ ausgezeichnet worden. MobiData BW ist die verkehrsträgerübergreifende Integrationsplattform für mobilitätsrelevante Daten und Services in Baden-Württemberg. Die Jury würdigte insbesondere den aufgabenträgerübergreifenden Charakter der Datenplattform MobiData BW und hob hervor, dass durch die Datenbereitstellung neue Dienstleistungen im Mobilitätssektor ermöglicht würden.

Die Preisverleihung des 20. eGovernment-Wettbewerbs fand unter der Schirmherrschaft des Chefs des Bundeskanzleramts Prof. Dr. Helge Braun am 29. September 2021 in Berlin statt.

Die ganze Pressemitteilung gibt es hier: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/mobidata-bw-bestes-digitalisierungsprojekt-bund-laender-kommunen-2021/

08.09.2021: Offener Datensatz Barrierefreiheit an Bahnhöfen in Baden-Württemberg

Wir möchten Menschen in der Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsmittel (Schienenverkehr und Busse) eine verlässliche Auskunft geben können, ob eine geplante Fahrt von A nach B auch durchgeführt werden kann, wenn Mobilitätseinschränkungen vorhanden sind: sei es ein Rollstuhl, eine Sehbehinderung oder auch das Mitnehmen eines Kinderwagens etc.

Dazu erheben wir seit April 2021 in ganz Baden-Württemberg die Eignung der Bahnhöfe hinsichtlich ihrer barrierefreien Nutzung nach einem umfangreichen Kriterienkatalog.

Zu den ersten 363 der insgesamt über 1.100 Bahnhöfe stellen wir Ihnen hier einen offenen Datensatz bereit, mit dem Sie sich über die Barrierefreiheit informieren können oder engagierte Menschen der Zivilgesellschaft, Startups und allgemein Unternehmen Apps und Webseiten erstellen können, um diese Daten zielgruppenorientiert anzubieten.

Der Datensatz wird voraussichtlich einmal im Monat aktualisiert.

Was haben wir vor Ort erhoben:
* Allgemeine Angaben zum Bahnhof oder zum Haltepunkt (kleiner Bahnhof)
* Information über die einzelnn Bahnsteige: Länge, Breite, taktile Leitstreifen vorhanden?, Anzahl Sitzplätze, Unterstand?, Fahrtzielanzeiger, etc.
* Welche Wege, Treppen, Rolltreppen, Aufzüge und Rampen gibt es zum Bahnsteig, zwischen den Steigen oder vom öffentlichen Wegenetz zum Bahnhofe und dessen Steige.
* Wir haben auch noch einige andere Daten erhoben: Parkplätze, Fahrradanlagen, Leihradsation, Defibrillatoren, Info- und Notrufsäulen, etc.

Zu den diversen Objekten und Merkmale haben wir auch eine Menge an Fotos erstellt. In den Datensätzen ist angegeben, wo das jeweilige Bild herunterzuladen ist. Zu 283 Bahnhöfen haben wird die Bilder schon gesichtet und qualitätsgeprüft, insgesamt stehen bis jetzt 11.000 Bilder bereit für Sie.

Viel Spaß beim Ansehen der Daten, wir hoffen, Sie bekommen Ideen, wie Sie die Daten für alle gewinnnbringend nutzen können!

Abrufbar hier: https://www.mobidata-bw.de/dataset/bfrk-barrierefreiheit-an-bw-bahnhoefen

15.08.2021: Die MobiData BW Toolbox Digitale Mobilität ist live!


Die MobiData BW Toolbox digitale Mobilität bietet eine Sammlung von Good-Practices, Instrumenten und praktischen Lösungen zur Gestaltung einer datengestützten, nachhaltigen Mobilität entlang von unterschiedlichen Handlungsfeldern wie Multimodalität oder Fuß- und Radverkehr. Wie MobiData BW orientieren sich die positiven Beispiele überwiegend an dem Grundgedanken von offenen Daten (Open Data) und offenem Code (Open Source).

Sie richtet sich an Anwender*innen und Interessierte in Kommunen, Start-ups, Unternehmen, Verbünden sowie der Forschung, die sich damit beschäftigen, Mobilität durch innovative, datengestützte Lösungen nachhaltiger und nutzerfreundlicher zu machen. Sie dient als Sammlung und Wissensspeicher und soll hilfreiche Instrumente aufzeigen, die Anwender*innen durch datengestützte Lösungen bei der Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität vor Ort unterstützen können. Außerdem beschreibt sie konkrete Anwendungsbeispiele von MobiData BW und zeigt auf, wie die Daten, die bereits auf MobiData BW verfügbar sind, konkret verwendet werden können. Die Toolbox wird als „Work-in-progress“ ständig erweitert und angepasst.

Wir freuen uns über Feedback – gerne weitersagen und streuen! Abrufbar hier: https://www.mobidata-bw.de/pages/digitale-toolbox

04.08.2021: Mobility Hack der Stadt Konstanz am 16. und 17. September 2021


Am 16. und 17. September findet der Mobility Hack der Stadt Konstanz in Kooperation mit CyberLago e.V., MobiData BW und bwcon statt. Willkommen sind alle, die das Thema Mobilität interessiert und an innovativen Gestaltungskonzepten mitwirken wollen.

Wann: Donnerstag, den 16.09.2021 von 18.00 bis 20.00 Uhr (online), Freitag, den 17.09.2021 von 09.00 bis 20.00 Uhr
Wo: Im Konzil (Sigismundsaal) in Konstanz

Am Donnerstag heißen wir Euch online willkommen und bilden die Teams für den Folgetag. Am Freitag werden die Teams im Konzil an verschiedenen Challenges rund ums Thema Mobilität arbeiten. Hierbei werdet ihr von Mentor*innen unterstützt, die Euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Willkommen ist jede*r mit Interesse für Mobilität und Daten. Spezifisches Vorwissen wird nicht benötigt. Im Rahmen der Veranstaltung werden Teams gebildet, die an verschiedenen Sessions rund ums Thema Mobilität arbeiten. Hier die geplanten Challenges - konkrete Infos folgen kurz vor der Veranstaltung:

1. Fußgänger*innensicherheit
Um die Situation für Fußgänger*innen zu verbessern, bedarf es zunächst an Daten. Im Rahmen der Challenge könnte eine mobile Anwendung entwickelt werden, welche Bewegungsdaten von Fußgänger*innen sammelt. Alternativ könnten mithilfe der Anwendung die Zustände der Konstanzer Gehwege erfasst werden. Zukünftig können auf diese Weise Projekte, wie ein Walkability-Index, umgesetzt werden.

2. Intermodale Visualisierung
Die meisten Karten- und Routinganwendungen beschränken sich auf einzelne Verkehrsmittel. So müssen viele verschiedene Apps für den ÖPNV, E-Scooter, Mieträder und Mietwägen genutzt werden. Eine intermodale Visualisierung von Mietwägen und Mieträdern auf einer gemeinsamen Karte wäre ein erster Schritt, um den Bürger*innen den Überblick zu erleichtern. Zukünftig könnte so eine Übersicht über alle Verkehrsmittel mit nur einen Anwendung entstehen.

3. Datenethik
Das Sammeln von Daten wird zukünftig immer weiter zunehmen. Hierbei muss hinsichtlich der Privatsphäre abgewogen werden, welche und wieviele Daten erfasst werden dürfen. Die Datenethik beschäftigt sich mit den Normen und Regeln, die dabei gelten.

Neben den vorgegebenen Challenges wird es auch eine Möglichkeit geben Ihre/Eure eigenen Ideen im Rahmen einer Challenge einzubringen. Hier geht es zur Anmeldung: https://eveeno.com/mobility_hack_konstanz/

03.08.2021: Veröffentlichung der Projektergebnisse der Förderlinie MobiArch BW - Mobilitätsdatenarchitektur Baden-Württemberg


Eine gut zugängliche und umfangreiche Datenlandschaft und -architektur ist die Grundlage für Innovationen einer klimafreundlichen, zukunftsfähigen Mobilität. Die Förderlinie MobiArch BW des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg nahm sich zum Ziel, die Datengrundlage für digitale Mobilitätskonzepte zu verbessern und innovative Ansätze zur Nutzung von Mobilitätsdaten auszuarbeiten. Gefördert wurden seit 2019 sieben Projekte, die mit innovativen Ansätzen dazu beitragen, die Datenbasis auszubauen und in Anwendungen zur Förderung einer intelligenten Mobilität einzusetzen.

Eine Beschreibung der geförderten Projekt und der Projektergebnisse sowie weitere Informationen zur Förderlinie MobiArch BW sind hier zu finden: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/digitale-mobilitaet/mobiarch-bw/

15.07.2021: Neuer Förderaufruf Kommunenförderung – Erschließung offener Mobilitätsdaten


Daten sind die Grundlage für Verkehrsinformationsdienste, Buchungsplattformen oder andere Mobilitätsdiensten und helfen dabei, vom MIV auf nachhaltige und selbstaktive Mobilitätsformen umzusteigen. Ein Grundstein hierfür ist die offene Verfügbarkeit und gewinnbringende Anwendung von Mobilitätsdaten. Das Land Baden-Württemberg strebt an, landesweit verfügbare Mobilitätsdaten möglichst offen bereit zu stellen. Mit der Einrichtung des verkehrsträgerübergreifenden Portals für Daten und digitale Dienste unter der Marke MobiData BW (www.mobidata-bw.de) im September 2020 hat das Ministerium für Verkehr auch eine grundlegende technische Basis für offene Daten, deren Anwendung und damit einhergehende Innovationsprozesse gelegt.

Die Förderlinie zielt darauf ab, auf kommunaler Ebene die Verfügbarkeit von Mobilitätsdaten speziell in den Bereichen Fahrzeug-Sharing und Parkraum zu stärken, unterstützt bei der Zusammenführung von Daten und bei der Anwendung auf lokaler und regionaler Ebene in Projekten und digitale Diensten zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen.
Gefördert werden Sachaufwendungen, z. B. Kosten zur Beschaffung von Datensätzen, Software, Hardware, Dienstleistungen von Drittanbietern sowie Entwicklungskosten zur Nutzung der gewonnenen Daten. Hierfür bestehen, projektabhängig, Fördermöglichkeiten von bis zu 150.000 Euro. Antragsberechtigt sind neben Kommunen in Baden-Württemberg auch deren kommunale Unternehmen.

Mehr Infos gibt es unter dem Reiter „Förderaufruf Kommunenförderung – Erschließung offener Mobilitätsdaten“: Sonstiges: Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg (baden-wuerttemberg.de)

09.07.2021: Großes Interesse an Themen rund um Mobilitätsdaten


Die digitale Veranstaltungsreihe des Ministeriums für Verkehr rund um das Thema Mobilitätsdaten stellte Anwendungsideen und Lösungen der digitalen Mobilität vor, Kontakt zu MacherInnen der Mobilitätswende aus Baden-Württemberg her und lieferte und Denkimpulse für eine nachhaltigere Mobilität der Zukunft. Digital haben sich dazu durchschnittlich bis zu 100 wissenshungrige Menschen für die interessanten Impulse mit anschließender Diskussion beim digitalen Frühstück an fünf Terminen Freitagmorgens (11.06.2021 bis 09.07.2021 jeweils 9:00 - 10:30 Uhr) virtuell getroffen.

Die Resonanz aus dem Publikum war sehr positiv: Als Ergebnis kann festgehalten werden, dass kurzweilige digitale Veranstaltungsformate funktionieren und großes Interesse am sehr breit gefassten Themenfeld Mobilität mit vielen unterschiedlichen AkteurInnen besteht.

Ein Teilnehmer sagte hierzu: "An dieser Stelle einen herzlichen Dank für diese inspirierende Reihe, die mit vielen Gänsehautmomenten gezeigt hat, dass Digitalisierung und Mobilität nicht nur von den technischen Problemen her gedacht werden sollte, sondern von den großartigen Möglichkeiten, die die Verkehrswende mit sich bringt. Jetzt einfach mal machen ist im Hinblick dieser Möglichkeiten ein guter Impuls!"
Die Veranstaltung lieferte insgesamt viele Anknüpfungspunkte zwischen den Teilnehmenden und profitierte insbesondere von den weniger als 10 min dauernden Impulsen durch ExpertInnen.

01.07.2021: The Potential for Open Data in Cross-Border Mobility - Mit Daten grenzüberschreitende Mobilität gestalten


Am 20. Mai nahm eine baden-württembergisch-französisch-schweizerische Delegation an der (virtuell stattfindenden) Mobilitätsmesse Autonomy teil. Die Delegation, die der Einladung des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg gefolgt ist, bestand aus Teilnehmenden aus der Trinationalen Metropolregion Oberrhein von Karlsruhe bis Basel sowie Vertreter:innen des Ministeriums, der NVBW und der Mobilitätszentrale BW. Entscheidungsträger:innen aus den deutschen Kommunen in Grenznähe Ortenau, Kehl, Straßburg und Freiburg trafen auf Partner:innen aus Straßburg, der Regio Grand-Est; sowie auf Kolleg:innen aus Basel. Zudem waren auch Teilnehmende aus der Zivilgesellschaft und von Mobilitätsanbietern in der Rheinregion vertreten. Die Teilnahme an der Delegation war der Startschuss für eine noch engere grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Mobilitätsexpert:innen in der Region. Für über 100.000 Pendlerinnen und Pendler pro Tag ist grenzenlose Mobilität vor allem in der deutsch-französischen Grenzregion und in die Schweiz ein wichtiges Thema. Denn dort, wo Menschen sich ohne Umwege und ohne Hindernisse begegnen können, sind Bürgerinnen und Bürger gerne unterwegs. Bereits jetzt schon gibt es Initiativen wie den Europass der TGO, dem Mobilitätsportal der TechnologieRegion Karlsruhe und dem Eurodistrict PAMINA, sowie regelmäßigen Austausch zwischen Expert:innengruppen.

Grenzüberschreitender Datenaustausch und abgestimmtes Datenmanagement Das Ministerium für Verkehr war im Rahmen der Autonomy-Messe Gastgeberin einer Paneldiskussion zu offenen Mobilitätsdaten in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Im Rahmen der Partnerschafts-Konzeption Baden-Württemberg & Frankreich sollen grenzüberschreitende multimodale vorhandene und neue Mobilitätsinformationen mithilfe eines gemeinsamen Datenmanagements erschlossen, verwaltet und deutlich besser nutzbar gemacht werden, um so die grenzüberschreitende Mobilität zu erleichtern.

Die Bedeutung von Open Data für Cross-Border-Mobility wurde in einem Gastartikel von Julia Käfer & Florian Stratz, Partnermanager für MobiData BW, festgehalten. Den ganzen Artikel gibt es hier: https://www.autonomy.paris/en/long-reads/the-potential-for-open-data-in-cross-border-mobility/

17.05.2021: Neue Veranstaltungsreihe "Digitales Frühstück: Mobilitätsdaten für die Verkehrswende nutzen!“

Die digitale Veranstaltungsreihe soll Einblicke in Anwendungsideen und technische Lösungen zur digitalen Mobilität, Kontakt zu MacherInnen der Verkehrswende aus Baden-Württemberg und Denkimpulse für eine nachhaltigere Mobilität der Zukunft bieten.
Digitaler Treffpunkt ist jeden Freitagmorgen vom 11.06.2021 bis 09.07.2021 von 9:00 Uhr bis 10:30 Uhr auf einen gemeinsamen (virtuellen) Frühstückskaffee.

WANN & WO?
Die erste Hälfte jedes Termins ist für eine Impulsrunde mit eingeladenen Gästen reserviert, die andere Hälfte gehört dem moderierten Austausch. Jedes Teil-Event greift dabei einen anderen Schwerpunkt auf:

- 11.06.2021: Das Zwiebel-Prinzip der digitalen Mobilität – oder: wie interoperabel ist die Multi-Level-Datagovernance?

- 18.06.2021: Sharing, Pooling & Co - Mit gebündelten Daten und Diensten Mobilitätsangebote vernetzen und teilen

- 25.06.2021: Time for Quality Time: Wegequalität und Routing mit Daten optimieren

- 02.07.2021: Von Daten zu Use Cases: Data2Practice in der Kommune

- 09.07.2021: Listen to the Wisdom of the Crowd! Wie nutzergenerierte Daten die Mobilitätwende voranbringen können

Zur Anmeldung gelangen Sie über diesen Link: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/digitale-mobilitaet/digitales-fruehstueck/
Rechtzeitig vor dem jeweiligen Termin erhalten Sie einen Einwahllink für das Webex-System für die von Ihnen gewählte/n Veranstaltung/en.

05.05.2021: Out now: Der MobiData BW Podcast – Mit Daten klimafreundliche Mobilität voranbringen!

Wie sieht die Mobilität von morgen aus? Und was braucht es, um Menschen überhaupt zu ermöglichen, im Alltag mobil zu sein? Wir beschäftigen uns in diesem Podcast mit digitalen Mobilitätslösungen und Informationssystemen, mit denen klimafreundliche Mobilität vorangetrieben werden kann. MobiData BW bietet dafür als Marke und Plattform des Landes Baden-Württemberg frei verfügbare, verkehrsträgerübergreifende und gebündelte Mobilitätsdaten. Wir stellen Projekte vor und sprechen mit Expert:innen und Stakeholdern aus dem Mobilitätsbereich über – im wahrsten Sinne des Wortes – bewegende Themen.

In Folge 1 unterhalten wir uns mit Boris Hekele von FixMyCity. Zusammen mit fünf weiteren Kolleg:innen treibt er das Projekt RadNETZ – Safety Check voran, das qualitativ hochwertige Daten zur Sicherheit beim Radfahren bereitstellen möchte. Wir tauschen uns über den Stand des RadNETZes in Baden-Württemberg aus, sprechen über die Herausforderungen der Straßen- und Wegeplanung in Deutschland und diskutieren die Bedeutung des Radverkehrs für nachhaltige Mobilität.
Hört gerne rein: https://redcircle.com/shows/mobidata-bw-podcast/episodes/29a17376-bf4e-424a-a61c-a7663fd0d10e

Das Team EFA-Analytics stellt in Folge 2 des MobiData BW-Podcasts Möglichkeiten vor, den ÖPNV nachhaltig und effizient durch die Analyse von Auslastungszahlen zu verbessern. In dieser zweiten Episode ist Oskar Haller zu Gast, einer der zwei Gründer von Isarsoft, die sich im MobiData BW Hackathon mit dem Thema Fahrplanauskunft beschäftigt hatten. Im Gespräch erklärt er, mit welcher Technologie das Projektteam besser Prognosen der Auslastung im Öffentlichen Nahverkehr anbieten möchte, welche Rolle das Thema im Kontext der Pandemie spielt, und wie wichtig die Auswertung von Daten für die zukünftige Mobilität sein wird.
Zu hören gibt es das Gespräch von Oskar Haller und Innovationsmanager Clemens Behr hier: https://spoti.fi/3y8cniI

In der neusten Ausgabe des Podcast hat Innovationsmanager Clemens Behr in Folge 3 mit Ulrike Jehle und Elias Pajares von der Plan4Better GmbH gesprochen. Sie haben zusammen mit Majk Shkurti aus dem MobiData BW Hackathon heraus gegründet, und stellen nun ihr Projekt WALKIE und den dabei entwickelten Walkability-Index vor. Wir erörtern, welche Anforderungen es an sicheren und angenehmen Fußverkehr gibt, welche Daten wir für die Planung von lebenswerten Städten brauchen, und wie deutsche Städte im internationalen Vergleich dastehen.
Diese und mehr Fragen werden hier beantwortet: https://spoti.fi/3v658pu

In Folge 4 sprechen wir mit Christian Bayerlein vom Team route:able. Das Team möchte durch bessere Erfassung und Auswertung von Mobilitätsdaten eine barrierefreie Routennavigation für mobilitätseingeschränkte Personen ermöglichen. Wir fragen ihn, was es heißt, mobilitätseingeschränkt zu sein, welche Herausforderungen für diese Personen im Alltag bestehen, und sprechen über die Datenlage sowie die Verknüpfungen zum Fußverkehr, Radverkehr und zum ÖPNV.
Hört hier rein: https://spoti.fi/3oye58I

In der 5. Folge sprechen wir über die Auswertung von Daten, um mehr Sicherheit im Radverkehr zu gewährleisten. Zu Gast sind Valentin Lechner und Marco Hügin vom Team BusterS, die sich im Hackathon mit der Idee einer digitalen Knautschzone für Fahrräder befasst haben. Ziel des Projekts ist es jetzt, durch eine intelligente Auswertung von Mobilitätsdaten die Sicherheit von Radnavigation in bestehenden Routing-Lösungen zu erhöhen. Wir fragen die beiden, wie das funktionieren kann, welche Hürden noch im Weg stehen und wo die Reise hingeht.
Reinhören und weitersagen: https://open.spotify.com/episode/2DaSbnS9KDYNpEkLv2uj67?si=3sqlqDqoQUalyNf3qaT-Nw

In Folge 6 des MobiData BW-Podcasts erklären uns Henri Chilla und David Prenninger vom Team CargoRocket, wie es um die Routen-Navigation für Lastenräder bestellt ist. Die werden immer beliebter und finden auch schon Anwendung bei Logistikunternehmen – werden aber in bestehenden Routing-Lösungen nicht ausreichend berücksichtigt. Wir sprechen mit den beiden über Open-Data-Ansätze, Anwendungsfälle für Lastenräder, und über Möglichkeiten des Crowd-Sourcing bei der Erfassung von relevanten Daten. Und wir fragen sie, welche Rolle Lastenräder in der Zukunft spielen werden.
Zu hören gibt es die Folge hier: https://open.spotify.com/episode/5NUqGXs6XA7QADljvo5URN?si=GIjYoHfMSVm8ET787m9RCw

In der 7. Folge des MobiData BW-Podcasts unterhalten wir uns mit mehreren Mitgliedern des Teams Carpool Analytics über die Messung von PKW-Besetzungsgraden. Yan Minagawa, Bernhard Edmaier, Martin Hovekamp und Rolf Mecke sind zu Gast – auf den fünften Kollegen Bernd Sailer mussten wir leider verzichten. Sie schildern uns, wie eine bessere Messung dazu führen kann, am Ende weniger Autos auf den Straßen zu haben. Wir besprechen technologische Optionen, den sauberen Umgang mit Daten und mögliche Maßnahmen von Kommunen und Unternehmen als Anreize für nachhaltigere Mobilität.
Hier geht es zum Podcast: https://open.spotify.com/episode/4LVQGhWoJUgi09sRSfdlt6?si=-4RCrdHFRGKZ1O2v0vWjMA

03.05.2021: Mobilität der Zukunft: vernetzt denken und handeln

"Doch MobiData BW ist nach den Aussagen C. Behrs nicht nur eine Datenplattform, sondern auch eine Service- und Vernetzungsstelle rund um das Thema Mobilitätsdaten. Dass eine solche Plattform ein wichtiges Puzzlestück des Ganzen sein kann, um zu einer zukunftsgewandten Mobilitätsstrategie zu gelangen, steht außer Frage. Der Erfolg von Mobilitätsplattformen, wie MobiData BW, hängt wesentlich von der Qualität der bereitgestellten Daten und Dienste ab. Gelingt dieser Qualitätssprung, wird Mobilität nicht nur neu gedacht, sondern vor allem alltagstauglich umgesetzt."

Das Magazin gis Business hat sich mit Clemens Behr, einem der InnovationsmanagerInnen von MobiDataBW, über die Plattform und die Rolle des Teams als Service- und Vernetzungsstelle unterhalten.
Der daraus entstandenen Artikel ist nun alls Volltext verfügbar (https://www.mobidata-bw.de/img/gis.Business_1.pdf), und das begleitende Interview gibt es hier: https://www.mobidata-bw.de/img/gis.Business_2.pdf

07.04.2021: Warum offene Mobilitätsdaten? Handlungsleitfaden zur Digitalisierung kommunaler Mobilität gibt Antworten

Gemeinsam mit 20 kommunalen Vertreter*innen und Expertinnen des Fraunhofer IAO hat das Team von MobiData BW im Rahmen des Innovationsnetzwerks »MaaS@bw« digitale Mobilität vorausgedacht und in konkrete Handlungsempfehlungen übersetzt.
Der Handlungsleitfaden »MaaS@BW - Mobility-as-a-Service in Baden-Württemberg« aus der Digitalakademie@bw gibt einen Überblick über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung kommunaler Mobilität und macht Handlungsspelräume kommunaler Entscheider:innen greifbar.

In der Studie werden insbsondere Beispiele aus der Praxis beschrieben, die bereits heute in Baden-Württemberg umgesetzt werden und das Potential von Daten für digital gestützte Mobilitätsangebote aufzeigen. Die vogestellten Lösungen reichen dabei von integrierten, multimodalen Apps wie die in Herrenberg umgesetzte Lösung »stadtnavi« oder die vom KVV in Karlsruhe betriebene Mobilitätsplattform »regiomove« bis hin zum Ulmer Projekt »OpenBike«, in dem eine Open-Source-Software für Verleihsysteme mit Fahrrädern erprobt wird. Im Zusammenhang mit dem Projekt »MobiWert« aus Neckarsulm wird die Rolle von MobiData BW als kommunaler Umsetzungspartner vorgestellt und verdeutlicht, wie Kommunen mit Hilfe von offenen Mobilitätsdaten einen nachhaltigen Mehrwert für Menschen und Umwelt generieren können.

Die Studie steht kostenlos zum Download bereit:

https://www.iao.fraunhofer.de/de/presse-und-medien/aktuelles/vernetzte-mobilitaetsloesungen-fuer-baden-wuerttemberg.html

31.03.2021: Die Innovationsphase läuft: Was machen eigentlich die Teams?


Die Innovations- und Förderphase des MobiData BW Hackathon ist in vollem Gange. Die Teams arbeiten mit der Unterstützung durch die MentorInnen und Coaches fleißig an ihren Lösungen und arbeiten dabei mit offenen Daten und Services.
Hier könnt ihr mehr erfahren: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/

Team Walkie: Das Team WALKIE (WALKability IndEx) hat das Ziel, die Attraktivität des Fußverkehrs abzubilden und somit eine Grundlage für die Fußwegeplanung zu bieten. Mithilfe von leicht verständlichen Farben wird die Qualität von Wegabschnitten in einer Webkarte visualisiert. Bei der Umsetzung wird wird das Team dabei durch die Stadt Freiburg unterstützt. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-walkie/

Team EFA-Analytics: Eine Million Datenpunkte des VVS hatte das Team EFA Analytics beim MobiData BW Hackathon analysiert. Damit sollen Auslastungszahlen in den Bussen und Bahnen prognostiziert werden. Eine spannende Idee am Puls der Zeit, da den ÖPNV-Nutzenden physical distancing aktuell und sicher auch in Zukunft sehr wichtig ist. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-efa-analytics/

Team RadNETZ Safety-Check: Wie kann man BürgerInnen bei der Radwegsplanung mit einbeziehen? RadlerInnen können wertvolle Informationen zum aktuellen Zustand einer Strecke liefern. Das Team möchte diese Daten erfassen. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-radnetz-safety-check/

Team CargoRocket: Poller oder enge Kurven stellen ein Hindernis im Alltag und im Lieferverkehr dar. Das Team möchte Daten nutzen, um Lastenräder sicherer, effizienter, komfortabler - kurz gesagt - besser durch urbane Räume zu navigieren. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-cargorocket/

Team BusterS : Wie kann die Sicherheit radfahrender Menschen erhöht werden? Team BusterS arbeitet an einer Bewertung der Sicherheit von Routen auf Basis von Unfallstatistiken, Verkehrsmeldungen und Input durch die Community. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-busters/

Team CarpoolAnalytics : Wie hoch ist die Auslastung eines PKWs und wie kann diese erhöht werden? Das Team verschneidet dabei Daten aus dem Mobilitätsbereich mit Mobilfunkdaten und will damit den Bedarf an mehr Mitfahrgelegenheiten verdeutlichen. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-carpool-analytics/

Team rout:able: Digitale Informationen zur Barrierefreiheit einer Route sind nicht flächendeckend und zuverlässig verfügbar. Das Team entwickelt einer App zur individuellen Zuschneidung von Routen für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-routeable/

23.03.2021: Ein Rückblick auf den MobiData BW Hackathon

Daniel Barth ist Trainer, Facilitator und Berater bei der creaffective GmbH, die im Auftrag des Ministeriums für Verkehr gemeinsam mit Trafficon – Traffic Consultants GmbH den MobiData BW Hackathon und die anschließende Innovationsphase gestalten und begleiten. Im Blogbeitrag berichtet er über die Herausforderungen bei der Planung und Durchführung des rein digital stattfindenden Hackathons und zeigt, welche Chancen das Format bietet, wenn es fair und transparent gestaltet wird.

Ein Rückblick auf den MobiData BW Hackathon

Im Jahr 2020 initiierten das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) und die Stadt Freiburg gemeinsam ein Projekt, um gezielt Herausforderungen der laufenden Verkehrswende anzugehen. Die Bemühungen liefen in einer Großveranstaltung am Ende des Jahres zusammen: Dem MobiData BW Hackathon. Vom 27. bis zum 29. November fanden 150 engagierte Menschen in einer digitalen Plattform zusammen, um über zukünftige Lösungen der Mobilität nachzudenken. Aus verschiedenen Quellen wurden große Mengen an Mobilitäts-Daten über die MobiData-Plattform zusammengestellt und verfügbar gemacht. Insgesamt arbeiteten 23 Teams an 30 Challenges und entwickelten mögliche Innovationen, darunter auch sieben Projekte, die am Ende der Veranstaltung von einer interdisziplinären ExpertInnen-Jury für eine weitere Förderung vorgeschlagen wurden. (Einen Rückblick und Informationen zu den geförderten Projekten gibt es übrigens hier: https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/)
Wir von creaffective durften, zusammen mit Trafficon, den Hackathon mitgestalten und begleiten. Auch jetzt, in der Förderphase, die im März 2021 begonnen hat, sind wir weiterhin an Bord und unterstützen die Teams bei ihrer Entwicklungsarbeit. So erleben wir hautnah mit, wie es mit den Projekten weitergeht. Ein guter Zeitpunkt, um auf die Veranstaltung zurückzublicken und darüber nachzudenken, wie es lief und was wir gelernt haben.

Wo ein Wille, da ein Weg

Zum einen hat die Veranstaltung gezeigt, was alles möglich ist, wenn der Wille vorhanden ist. Hätte man mich noch ein Jahr vor dem Hackathon gefragt, ob man so ein Event auch in angemessener Qualität digital durchführen hätte können – ich hätte selbst nicht daran geglaubt. Und diese Worte stammen von jemandem, der sich hauptberuflich mit neuen Ideen und Lösungen auseinandersetzt. Die Pandemie hat uns hier vor Augen geführt, dass nicht immer alles so laufen muss, wie es bisher immer gelaufen ist. Damit meine ich auch nicht nur, dass Not erfinderisch macht. Ein Großevent wie der MobiData BW Hackathon, mit 150 Teilnehmenden, darunter über 20 VertreteInnen verschiedener Institutionen, zeigt Chancen und Potenziale auf, die wir vorher vielleicht gar nicht gesehen hatten. Selbst wenn wir Veranstaltungen in (hoffentlich) naher Zukunft wieder verstärkt in Präsenz denken werden, bleibt das Wissen um die Möglichkeiten der digitalen Zusammenarbeit.
Ganz deutlich wurde das auch daran, dass einige TeilnehmerInnen des Hackathons in Präsenz gar nicht hätten teilnehmen können oder wollen. Manche wohnen einfach zu weit weg und hätten eine lange, umständliche Anreise gescheut. Andere sind in ihrer Mobilität eingeschränkt, weil viele Verkehrsmittel nach wie vor von einem Mangel an Barrierefreiheit gezeichnet sind – ein Thema übrigens, das von der NVBW als Challenge eingebracht, vom Team route:able (https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/politik-zukunft/zukunftskonzepte/mobidata-bw-hackathon/projekt-routeable/) aufgegriffen und am Ende von der Jury für die Förderung vorgeschlagen wurde. So war die digitale Variante des Hackathons nicht einfach eine Notlösung in schwierigen Zeiten, sondern hat ganz neue Möglichkeiten aufgezeigt – für die Organisatoren, die Stakeholder und die Teilnehmer.

Der Hackathon als Format

Zum anderen hat sich mir wieder einmal bestätigt: Das Format Hackathon hat einiges zu bieten, und zwar nicht nur im Software-Bereich. Das Format kann sehr unterschiedliche Ziele unterstützen: Ich kann einen Hackathon als anregende, bunte Veranstaltung nutzen, um Leute miteinander ins Gespräch zu bekommen und zu vernetzen. Ich kann es für Recruiting-Zwecke nutzen, weil ich sehe, wie Menschen kreativ und effektiv miteinander arbeiten. Und ich kann es als groß angelegten Innovationsworkshop sehen, an dessen Ende Lösungsansätze für zentrale Herausforderungen stehen.
Aber wo Licht ist, ist immer auch Schatten. So gerät auch das Format immer wieder in die Kritik. Der gemeinsame Nenner bei fast allen dieser Kritiken ist der Grad der Transparenz. Mangelt es nämlich an Transparenz, kann es sein, dass Sinn und Zweck der Veranstaltung selbst nicht mit dem nach außen kommunizierten Ziel übereinstimmen. In solchen Fällen verfolgen die VeranstalterInnen dann, bewusst oder unbewusst, eine „versteckte Agenda“. Besonders heikel ist es, wenn ein(e) OrganisatorIn einen Hackathon als Recruiting-Event anpreist, also potenzielle BewerberInnen einlädt, dann aber vor allem von den erarbeiteten Ergebnissen profitieren möchte. TeilnehmerInnen fühlen sich dann, nicht ganz zu Unrecht, unfair behandelt und ausgenutzt. Solange klar und fair kommuniziert wird, was mit dem Hackathon erreicht werden soll, hat das Format aber enorme Stärken: Verschiedene ExpertInnen, Stakeholder und kreative Menschen stecken ihre Köpfe zusammen und entwickeln zukunftsfähige Lösungsansätze. Klar, die Vernetzung der Teilnehmenden lässt sich auch mit anderen Formaten erreichen. Aber der Fokus auf einzelne Herausforderungen und Themenfelder stellt sicher, dass lösungsorientiert und zielgerichtet gearbeitet wird. Die dahinterstehenden Stakeholder können die Parameter der jeweiligen Herausforderung sogar definieren, damit die späteren Lösungsansätze auch wirklich passen und weiterverfolgt werden können. Kaum etwas ist frustrierender als eine spannende Idee, die am Ziel vorbeischießt.

Von der Idee zur Umsetzung

Das ist auch gleich der zweite große Kritikpunkt, der auch im Nachgang von #WirVsVirus (https://wirvsvirus.org/), dem großen Hackathon der Bundesregierung zu Beginn der Corona-Pandemie, thematisiert wurde: Wenn Ideen nach dem Event nicht aufgegriffen werden, bleibt ein Hackathon eine theoretische Wunschvorstellung. Natürlich können Ideen durch Eigeninitiative aufgegriffen und weitergetrieben werden. Aber eine vorher geplante, professionell geführte Unterstützung der entwickelten Ideen erhöht die Erfolgswahrscheinlichkeit enorm. Aus genau diesem Grund hatte das Ministerium daher schon im Vorfeld ein Förderprogramm aufgesetzt und angekündigt, um eben damit spannende Lösungsansätze auch weiterzuentwickeln.
Genau das lässt sich jetzt, in der Förderphase nach dem MobiData BW Hackathon, schön erkennen. Die Stakeholder hinter den Challenges arbeiten eng mit den geförderten Teams zusammen, um die Projektideen in die Umsetzung zu bringen. Für die Themen hinter den Projekten ginge es auch gar nicht anders. Denn Mobilitätslösungen sind immer von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig. Neben Kreativität und Technologie braucht es auch immer Infrastruktur und einen rechtlichen Rahmen, und damit die diversen dahinterstehenden Institutionen und Organisationen. Nur eine Kombination aus Kollaboration, Vernetzung und Zielorientierung führt zu nachhaltigen Lösungen.

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Ich persönlich glaube immer noch, dass Hackathons einen wertvollen Beitrag für Organisationen und Gesellschaften liefern können, wenn sie durchdacht sind und fair aufgesetzt werden. Dazu gehört auch, dass im Vorfeld bereits eine Begleitung in die weitere Umsetzung eingeplant ist. Insofern zeigt der MobiData BW Hackathon sehr schön, was möglich ist, wenn man sich die entsprechende Mühe in der Vorbereitung macht. Und wer weiß, vielleicht wird auch gerade der digitale Hackathon weiterhin eine interessante Option bleiben, selbst wenn wir wieder bei Veranstaltungen Präsenz zeigen dürfen. Ich jedenfalls bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.

12.03.2021: MobiData BW für die Ohren

Clemens Behr, einer der InnovationsmanagerInnen aus dem Team MobiData BW, hat sich mit Andreas Eicher vom gis.radio über die Mobilität der Zukunft, MobiData BW und die generelle Rolle von Mobilitätsdatenplattformen unterhalten. Insbesondere spricht Clemens Behr über das Aufzeigen von Mobilitätsmöglichkeiten, über positive Beispiele, und über die Weiterentwicklung von MobiData BW. Hört gerne mal rein! Verfügbar überall wo's Podcasts gibt: podcast.de / spotify / iTunes / Google Podcasts / Deezer / RSS

17.02.2021: Beitrag zu MobiData BW im Tagungsband INFORMATIK 2020

Für die Jahrestagung 2020 der Gesellschaft für Informatik (GI) wurde ein Beitrag mit dem Titel "MobiData BW: Mobilitätsdaten für Baden-Württemberg" erstellt, welcher nun über die digitale Bibliothek der GI frei abrufbar ist. Hierin wird die Bedeutung von Mobilitätsdaten für die Gestaltung neuer Mobilität erklärt und wie MobiData BW hierzu einen Beitrag leistet. Im Speziellen wird auf den technischen und lizenzrechtlichen Rahmen der Plattform eingegangen und es wird ein Überblick über die drei technischen Komponenten von MobiData BW gegeben: die Datenintegrationsplattform, der intermodale Routingdienst und der Widget-Builder. Reinschauen in das Papier lohnt in jeden Fall!

12.01.2021: Routing Engine

Bei unserem Dienstleister VMZ Berlin entsteht derzeit eine intermodale Logik. Im April wird sie geliefert und ab Juni soll sie als Webservice frei verfügbar sein.


Das Team der VMZ Berlin bei der Arbeit (Copyright: Andreas [FranzXaver] Süß)

21.12.2020: Rückblick und Ergebnisse zum Hackathon


Wer den MobiData BW Hackathon verpasst hat - hier geht's zur Nachlese! https://bit.ly/3aetmqc
Der Hackathon selbst war dabei erst der Startschuss - sieben im Hackathon entwickelte Projekte stehen bereits in den Startlöchern für die geförderte, dreimonatige Innovationsphase! Wir freuen uns, wenn es im neuen Jahr mit vielen spannenden Projekten weitergeht.


27.11.-29.11.2020: Der MobiData BW Hackathon ist vorbei - vielen Dank!


15:35 Uhr
Die Jury hat das Ergebnis verkündet und hatte eine Überraschung im Gepäck: Es können sieben Teams in die Förderung aufgenommen!

Prof. Dr.-Ing. Lutz Gaspers (Hochschule für Technik Stuttgart) durfte Team #1 mit dem Walkability-Index gratulieren.
Dr. Isabella Geis (Q_Perior) hatte Team #8 mit dem Rad-Safetycheck verkündet.
Jan Blömacher (Städtetag Baden-Württemberg, Stabsstelle Digitalisierung) teilte Team #13 (Rad-Sicherheit as a service) mit, dass die Idee zum Sicheren Radfahren ebenso Anklang fand.
Christophe C. Fondrier (digital mobilities consultants (dmo)) durfte zwei Teams verkünden. Team #11 (CargoRocket) entwarf ein Lastenrad-Routing, und Team #14 will den PKW-Besetzungsgrad erhöhen.
Marie-Theres Wölki (Geschäftsführerin VDV Landesgruppe Südwest) gratulierte Team #18 (rout:able) mit der Idee zur Barrierefreien Reisekette im ÖPNV. Dr. Wolf Engelbach (Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Leiter Referat 41: Grundsatz, Digitalisierung und Europa) hat Team #9 (EFA Analytics) mit der Auslastung des ÖPNV verkündet.

Gratulation an alle!
Vielen Dank an alle TeilnehmerInnen und das Orgateam: Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Stadt Freiburg, die NVBW, creaffective GmbH und Trafficon – Traffic Consultants GmbH.

14:55 Uhr
In wenigen Minuten werden die Namen der Teams verkündigt. Über 100 TeilnehmerInnen warten gespannt auf die Entscheidung der Jury. Für uns war es ein Gewinn so viele tolle Teams über die drei Tage zu begleiten. Danke für eure Teilnahme. Für uns seid ihr alle GewinnerInnen!

13:15 Uhr
Spannende Ideen, viele Lösungsansätze und coole Präsentationen. Die Jury berät sich jetzt, wer sich um die Förderung durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg bewerben kann.

11:40 Uhr
Spot on! Beim Hackathon tragen aktuell 20 Teams ihre Lösungen vor. Die beiden Pitching-Bühnen sind mit über 125 Personen gut besucht. Danach wird sich die Jury zurückziehen und intensiv über die Ideen für eine nachhaltige & digitale Mobilität diskutieren.

09:00 Uhr
Guten Morgen zusammen! Der MobiData BW Hackathon geht in den letzten Tag. Einige Teams haben bis spät in die Nacht gearbeitet. Eine gute Pitchvorbereitungszeit und letzte Pitchproben an alle Teams! Heute ab 11:15 Uhr stellen die Teams ihre Ideen vor einer gut besetzten Jury vor.

21:10 Uhr
Die Coaches briefen die TeilnehmerInnen, damit für die Pitches morgen ab 11:15 Uhr alle Teams bereit sind. Wir freuen uns drauf!

17:20 Uhr
Hervorragende Zwischenstände und Lösungsansätze, jetzt geht es in den Endspurt!

13:55 Uhr
Am Nachmittag stehen die Coaches, InnovationspatInnen und ExpertInnen weiterhin für Fragen zur Verfügung. Wer möchte, kann zwischendurch Netzwerken oder im Power Raum mit Yoga neue Energie holen.

12:20 Uhr
Die meisten Essen sind da, ein klasse Service. Einen guten Appetit und bis später!

11:10 Uhr
Die Teams konzipieren, binden Daten ein und entwerfen Lösungen. Auf die hochmotivierte TeilnehmerInnen wartet um 12:00 ein Mittagessen, das frisch ins Homeoffice geliefert wird: die gemeinsame Mittagspause soll auch in digitalen Konferenzen nicht ausfallen.

09:35 Uhr
Guten Morgen aus dem sonnigen Stuttgart!
Das Team von der NVBW sitzt mit viel Kaffee im Büro und begleitet die Veranstaltung auch heute.
Wir beginnen mit einem Interview mit Minister Hermann und Oberbürgermeister Horn. Beide betonen, dass wir voneinander lernen müssen. Wichtig ist außerdem die Nachhaltigkeit der Mobilität: Fuß- und Radverkehr, Sharing, und die Ausweitung der digitalen Nutzungsmöglichkeiten werden in den kommenden Jahren noch wichtiger. Baden-Württemberg kann mithalten und mitgestalten!

19:50 Uhr
Die Teams bilden sich und sprühen nur so vor Kreativität. 22 Teams mit 89 HackerInnen arbeiten an 16 Challenges. #fortheloveofnumbers
Viel Spaß und bis morgen! Um 09:00 gibt es ein kleines Check-in, bevor wir um 09:30 mit Minister Hermann und Oberbürgermeister Horn sprechen.

18:30 Uhr
Wir treffen uns in den Räumen zu den Challenges. Spannende Gespräche und Ideen. Ganz vorne liegen der Walkabilityindex, die Radwegeplanung leicht gemacht und Beschilderung von Radwegen.

17:45 Uhr
Tolle interaktive Umfragen von Monika Burkard, Bereichsleiterin Neue Mobilität bei der NVBW: fast alle TeilnehmerInnen haben schon mal ein Rad, Auto oder e-scooter mit einer Handyapp gebucht! Zudem wurde der Erklärfilm zu MobiData BW vorgestellt. Ein super Auftakt!

16:40 Uhr
Der MobiData BW Hackathon startet just in diesem Moment mit über 150 TeilnehmerInnen. Wir freuen uns auf die kommenden Tage mit tollen Diskussionen und vielen super Ideen für nachhaltige und digitale Mobilität.

15:15 Uhr
Ab 16:30 freuen wir uns auf Input durch
Begrüßung von Christoph Erdmenger, Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg, Leiter der Abteilung Nachhaltige Mobilität

Fachimpuls von Klaus Amler, Projektleiter der Studie „Mobiles Baden-Württemberg“: Wie könnte nachhaltige Mobilität der Zukunft aussehen und warum? Fakten und Ausblicke.

Fachimpuls von Monika Burkard, Bereichsleiterin Neue Mobilität Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg: Mit Daten neue Mobilität gestalten

Fachimpuls durch Bernd Mutter, CDO der Stadt Freiburg: Digitale Technologien für einen menschenfreundlichen Stadtraum von morgen


Für den MobiData BW Hackathon stehen euch neben den offenen Datensätzen hier auf der Plattform exklusiv für den Hackathon bereitstellte Daten zur Verfügung. Diese findet ihr im kennwortgeschützten Bereich.
Die Nutzer:innen-Daten (mit Loginname und Passwort) haben wir euch in der letzten Email und im Fairchat (#datenquellen) geschickt.


27.11.2020: Erklärfilm zu MobiData BW ist online


Pünktlich zum Start des MobiData BW Hackathons (27.11-29.11.2020, digital) wurde das Erklärvideo zur Plattform auf youtube gestellt. Zum Schauen und Sharen geht’s hier lang (externer Link):
https://www.youtube.com/watch?v=sqjrFHqfS10


17.11.2020: MobiData BW beim Runden Tisch GIS

Julia Käfer und Clemens Behr hatten am 17.11.2020 die Gelegenheit, das Projekt MobiData BW beim Kommunalen GIS-Forum 2020 vom Verein Runder Tisch GIS e. V. vorzustellen.
Auf Einladung von Prof. Dr. Thomas H. Kolbe (TU München, 1.Vorstandsvorsitzender) wurden spannende Themen rund um Open Data, Digitale Mobilität und Pilotprojekte in den Kommunen präsentiert.
Besonders gefreut hat uns die Vorstellung des Projekts stadtnavi - Das Open Source Modellprojekt für vernetzte Mobilität durch Ansgar Engbert (Stadtverwaltung Herrenberg), mit dem wir in engem Austausch sind.


Personalstellenförderung für den Bereich nachhaltige Mobilität in Kommunen

Wie kommen die Daten auf MobiData BW? Wer nimmt sich dem Thema Offene Daten in den Kommunen an, und wer bündelt die Expertise dazu auf kommunaler Ebene? Das Ministerium für Verkehr legt die Personalstellenförderung für den Bereich nachhaltige Mobilität in Kommunen neu auf. Der vorliegende zweite Aufruf der Förderung fördert Personalstellen in den Bereichen Erstberatung Elektromobilität, Management Ladeinfrastruktur, Koordination Mobilitätsstationen, Koordination Radverkehr sowie jetzt neu Datenmanagement Fahrzeug-Sharing und Parkraum.
Gefördert werden 50 Prozent der anfallenden Personalkosten bei der Einrichtung neuer Stellen. Antragsberechtigt sind im zweiten Aufruf neben den Stadt- und Landkreise auch Städte und Verwaltungsgemeinschaften mit unterer Verkehrsbehörde.

Anträge zur Förderung von Personalstellen können wie folgt eingereicht werden:
- Ab sofort bis zum 15.12.2020 für Koordination Mobilitätsstationen und Datenmanagement Fahrzeug-Sharing und Parkraum
- Ab sofort bis zum 31.01.2021 für Koordination Radverkehr, Erstberatung Elektromobilität und Management Ladeinfrastruktur
- Vom 01.06.2021 bis zum 31.08.2021 für alle fünf Fördertatbestände

Anträge sind digital einzureichen bei: KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH E-Mail: personalstellen-mobilitaet@kea-bw.de


MobiData BW Hackathon - Vorbereitung läuft!

Ein Event wie der MobiData BW Hackathon organisiert sich nicht von allein. Dahinter steht ein engagiertes Orgateam mit viel Kreativität. Hier zu sehen bei der digitalen Arbeit: Ministerium für Verkehr BW, digital.freiburg, creaffective, Trafficon und NVBW.


Jetzt neu auf MobiData BW verfügbar: Verschiedene neue Datensätze zu Leihrädern und Radverkehrsinfrastruktur sowie Verkehrsereignisse und -störungen

Das RadNetz BW mit 7.000 Kilometern Radwege, inkl. der Landesradfernwege durch 700 Kommunen, Lastenräder von LastenVelo Freiburg e.V. sowie RadSevice-Punkte der Radkultur-Initiative sind nun verfügbar. Auch sind landesweite Verkehrsereignisse und -störungen inkl. polizeilicher Verkehrsmeldungen abrufbar.


04.-05.12.2020: MobiData BW unterstützt den Smart City Hackathon Friedrichshafen-Fallenbrunnen am

MobiData BW unterstützt den Smart City Hackathon Friedrichshafen-Fallenbrunnen am 04./05. Dezember 2020 In Zusammenarbeit mit dem IWT Wirtschaft und Technik GmbH sowie CyberLago e.V. plant die Stadt Friedrichshafen einen Smart City Hackathon Fallenbrunnen der am 04./05. Dezember 2020 stattfindet. Zielsetzung ist es, einen Rahmen und Raum für unterschiedliche Akteure zu bieten, um Lösungen und Impulse für die Weiterentwicklung des Zukunfts- und Wissensquartiers Fallenbrunnen zu ermöglichen.

Zur Anmeldung und mehr Informationen

27.-29.11.2020: MobiData BW Hackathon

Das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg richtet zusammen mit der Stadt Freiburg und der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg NVBW vom 27. bis 29. November 2020 den MobiData BW Hackathon aus. Das Ziel: Verantwortliche für Verkehrsgestaltung, Daten-Provider, MitspielerInnen und kreative EntwicklerInnen zusammenbringen, um neue Lösungsansätze für zukünftige Mobilität zu entwerfen.

Zur Anmeldung und mehr Informationen

26.10.2020: MobiData BW präsentiert seinen neuen Blog

Ab sofort zeigt MobiData BW seine Aktivitäten online.